
Ein Implantat ist eine "künstliche“ Zahnwurzel. Es wird operativ in den Kieferknochen eingebracht. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz - Einzelzähnen, Brücken oder Prothesen - einen festen Sitz.
Zahnimplantate sind meist aus Titan, einem sehr körperverträglichen Metall, oder aus Keramik (Zirkondioxid). In der allgemeinen Chirurgie werden künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.
Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben - Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse - so, als ob nichts gewesen wäre.
Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese. Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder Prothesen getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.
Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Wochen, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz.
Nach der Einheilzeit wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In manchen Fällen kann das Implantat auch gleich mit einer provisorischen Krone versorgt werden.
Oft ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Ein fester Sitz, die Schonung der Nachbarzähne und eine optimale Sicherheit sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.